KEYWEB-AG: NS 84.19.188.171

Der DNS Server im RZ der KEYWEB AG-> 84.19.188.171 <- hatte bereits am 25.02.2010 gegen 15:00 mit DNS Anfragen mächtig zu kämpfen, sprich es kam zu erheblichen Verzögerungen. Da eine WebAnwendung bei uns Reverse Mapping erforderte (also die Namensauflösung der aufrufenden IP’s), kam es zu einem Anfragenstau und der vorgeschaltet Loadbalancer machte seine Aufgabe hervorragende – er bekam ein Timeout von allen betroffenen Servern und nahm die betroffenen BackEnd Server automatisch aus seiner Verteilerliste heraus Icon Smile in KEYWEB-AG: NS 84.19.188.171 … bis man auf die Idee mit dem DNS kommt, vergehen ein paar Minuten … aber nmap hat geholfen:

BetroffenerServer# nmap –dns-servers 84.19.188.171 -P0 einedomainimselbenadressbereich.de -p80

Starting Nmap 4.75 ( http://nmap.org ) at 2010-02-26 06:24 CET
Interesting ports on 84.19.191.91:
PORT STATE SERVICE
80/tcp open http

Nmap done: 1 IP address (1 host up) scanned in 13.10 seconds

Im Vergleich dazu ein anderer NS im RZ der KEyweb AG:
BetroffenerServer# nmap –dns-servers 87.118.124.124 -P0 einedomainimselbenadressbereich.de -p80

Starting Nmap 4.75 ( http://nmap.org ) at 2010-02-26 06:25 CET
Interesting ports on ns2.km33332.keymachine.de (84.19.191.91):
PORT STATE SERVICE
80/tcp open http

Nmap done: 1 IP address (1 host up) scanned in 0.11 seconds

Naja, 13.10 sec für eine dns Abfrage istein wenig langsam!

Diese Infos gab ich dann irgendwann gegen 06:00h an die Technik weiter, welche dann freundlicherweise den 84.19.188.171 mal neu gestartet hat und die Auflösung klappte dann wieder super. Mir wurde noch angeraten, auf den Servern jeweils einen eigenen Nameserver laufen zu lassen! Hallo? Wieso brauche ich dann noch ein Rechenzentrum, ich dachte, das wäre im Housingpreis mit drin?  Naja, dachte ich, kann ja mal vorkommen – Hauptsache die Ursache ist beseitigt, Nokia Telefone muss man auch nach 100 Telefonstunden neu starten und alle 3 Wochen mit neuer Firmware bestücken.

Also ersparte ich mir das Umstellen der DNS Einträge auf allen Servern in diesem RZ  für deren reibungslosen Betrieb wir jeden Tag den Kopf hinhalten. Sicherheitshalber informierte ich die Betreiber großer Anwendungen, welche wir programmiert haben. Am 01.03.2010 allerdings sollten auf einem anderen System nur wenige 10.000 Emails versendet werden und – nix ging, denn auch ein MTA benötigt halt einen funktionierenden primären Nameserver. Und wenn der 84.19.188.171 halt zum Montag wieder keine Lust hat aufzulösen, dann wird EMail halt zu Schneckenpost. Etwas gefrustet telefonierte ich dann einfach mit der Technik und bat wiederum um ein Reset der Kiste. Nachts habe ich dann ALLE betreffenden Server umgestellt und den 84.19.188.171 in der DNS Reihenfolge nach hinten verfrachtet.

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