Der sendmail sollte standardmäßig so konfiguriert sein, dass er von keiner fremden IP Mails annimmt, um diese per Relay weiterzuleiten.
Unter /etc/mail sollten sich die sendmail konf-dateien befinden. Uns interessiert in dem Fall eigentlich nur die datei “access”, welche die IP’s beherbergt, welche diesen Server als Relay Server nutzen dürfen.
Mit Relay meine ich hier auch wirkliches Relay, das, was falsch konfigurierte Mailserver üblicherweise auf eine Blacklist bringt, wenn dieser als Spamschleuder mißbraucht wird. Also ist hier Vorsicht geboten.
In die Datei access kommen nun die reinen IP’s der Server rein, welche bei uns als Backendserver ihre Arbeit verrichten. Bitte keine Host- oder Subdomainnamen eintragen.
Die access sollten dann in etwa so aussehen:
Danach den Sendmail per /etc/init.d/sendmail stop + start restarten und dann sollte er auch alle Mail von den IP’s annehmen.
Tip: Wenn man sich bei T-Online einen Businessanschluss holt, kann man über diesen Zugang eine feste IP für seinen DSL Anschluss beantragen, dann kann man auch in die access die IP seines DSL Zuganges eintragen und so Dinge testen, ohne scharfe Maschinen umkonfigurieren zu müssen. Evtl will man ja auch aus PHP, PERL oder anderen Sprachen heraus mailen, so kann man das vorab auf lokalen Testumgebungen simulieren.
Nachster Schritt:
2.) BackendServer einrichten, DNS + RDNS korrekt konfigurieren (… folgt)
